High Fidelity (kurz HiFi), ist ein Qualitätsstandard für Audio-Wiedergabegeräte. Ursprünglich wurden die Richtlinien in den sechziger Jahren in der DIN 45500 festgelegt, diese hat heute nur noch wenig Bedeutung, da die einst genormten Anforderungen heute keine technische Herausforderung mehr darstellen und andere Qualitätsmerkmale für den Verbraucher an Bedeutung gewonnen haben.


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Stadt Regensburg

seit der Steinzeit
(Neolithikum)
ist der Regensburger Donaubogen besiedelt. Als ältester Name einer vorgeschichtlichen Ansiedlung ist der keltische Name Radasbona anzunehmen.
gegen 79 n. Chr. Errichtung eines römischen Kohorten-Kastells im Bereich des heutigen Stadtteils Kumpfmühl.
179 n. Chr. Fertigstellung des römischen Legionslagers "Castra Regina" (Lager am Regen) der III. Italischen Legion in der Regierungszeit des Kaisers Marc Aurel. Die erhaltene Steininschrift gilt als Stadtgründungsurkunde.
6. Jahrhundert Das ehemalige Legionslager wird Herzogsresidenz der Agilolfinger und damit gleichsam erste "bayerische Hauptstadt".
Noch im Frühmittelalter finden sich in den Quellen die Bezeichnungen Reganesburg, -burh, -burc und -purc als althochdeutsche Übersetzungen für das lateinische Wort "Castra Regina".
um 685 Der hl. Emmeram wird in Kleinhelfendorf ermordet.
739 Der hl. Bonifatius stiftet u. a. das Bistum Regensburg.
788 Kaiser Karl der Große setzt Herzog Tassilo III., den letzten Agilolfinger, ab. In den folgenden Jahrhunderten wird Regensburg ein zentraler Ort in der Reichspolitik.
845 Mit der Taufe mehrerer böhmischer Fürsten in Regensburg beginnt die Missionisierung Böhmens durch das Bistum Regensburg.
975 - 1000 Unter Abt Ramwold erlebt das Kloster St. Emmeram eine Blütezeit mit Reformen und kulturellen Hochleistungen.
10. bis 14.
Jahrhundert
Wirtschaftliche Blütezeit durch Fernhandel bis nach Venedig, Paris, London, Kiew, Byzanz. Eine der damals wohlhabendsten und einwohnerstärksten Städte. Die romanische und gotische Architektur des Mittelalters bestimmt noch heute das Gesicht der Altstadt.
11. und 12.
Jahrhundert
Dreimal sammelt sich ein Kreuzfahrerheer in Regensburg und bricht zu seinem Zug ins Heilige Land auf.
1135 - 1146 Bau der Steinernen Brücke. Das mittelalterliche Bauwunder wurde Vorbild für viele Brückenbauten, z. B. Judithbrücke in Prag, die Vorgängerbrücke der Karlsbrücke.
1180 Heinrich der Löwe wird von Kaiser Barbarossa auf einem Reichstag zu Regensburg als Herzog von Bayern abgesetzt. Mit Herzog Otto beginnt die Herrschaft der Wittelsbacher in Bayern.
Mit Herzog Otto beginnt die Herrschaft der Wittelsbacher in Bayern.
1227 Nachweis der Synagoge.
1245 Kaiser Friedrich II. verleiht der Stadt das Recht der Selbstverwaltung durch das Privileg "einen Bürgermeister und Rat zu setzen". Regensburg bleibt freie Reichsstadt bis 1803.
1260 - 1262 Der berühmte Kirchenlehrer Albertus Magnus ist Bischof von Regensburg.
1273 Der Dom brennt. In der Folge wird der Bau des gotischen Doms begonnen.
1381 Regensburg tritt dem Schwäbischen Städtebund bei. Im Städtekrieg können 1388 die bayerischen Herzöge bei der Belagerung Regensburgs besiegt werden.
1486 - 1492 Die stark verschuldete Stadt unterstellt sich Herzog Albrecht IV. von Bayern-München. Nach dem Schiedsspruch von Augsburg muss der Herzog die Stadt an das Reich "zurückgeben".
1514 Die für die verfassungsmäßige Weiterentwicklung der Stadt bedeutsame neue kaiserliche Regimentsordnung tritt in Kraft.
1519 Mit der Vertreibung der Juden im Rahmen eines Judenpogroms wird eine der ältesten jüdischen Gemeinden auf deutschem Boden zerstört. Seit dem Ende des 10. Jahrhunderts sind Juden in Regensburg nachweisbar.
1542 Die Reichsstadt tritt mit Beschluss vom 13. Oktober und erster Abendmahlfeier nach evangelischem Glauben am 15. Oktober zur evangelischen Konfession über.
1546 Während des Reichstages: Liebesaffäre Kaiser Karls V. mit der Regensburger Gürtlerstochter Barbara Blomberg, deren Sohn Don Juan d'Austria 1571 Sieger über die Türken bei der Seeschlacht von Lepanto wurde.
1630 Auf dem Reichstag zu Regensburg wird in Anwesenheit Tillys der kaiserliche Feldherr Albrecht von Wallenstein abgesetzt.
Der Astronom Johannes Kepler stirbt nach schwerer Erkrankung in der Stadt.
1633 - 1634 Regensburg wird im 30-jährigen Krieg von den Schweden unter Bernhard von Sachsen-Weimar erstürmt und von den kaiserlichen und bayerischen Truppen wieder zurückerobert.
1663 - 1806 Immerwährender Reichstag zu Regensburg.
1748 Der kaiserliche Generalpostmeister Fürst Alexander Ferdinand von Thurn und Taxis wird zum Prinzipalkommissar (Stellvertreter des Kaisers beim Reichstag) ernannt.
1803 Reichsdeputationshauptschluss, Säkularisation und Mediatisierung: Regensburg wird Teil des neu errichteten Fürstentums für den letzten geistlichen Fürsten im Deutschen Reich, Carl von Dalberg.
1806 Mit der Auflösung des Immerwährenden Reichstags und dem Rücktritt des Reichsoberhauptes geht das "Heilige Römische Reich Deutscher Nation" unter.
1809 Regensburg wird von französischen und bayerischen Truppen unter Napoleon beschossen und erstürmt.
1810 Das von Carl von Dalberg an Frankreich abgetretene Regensburg wird in Napoleons Auftrag dem Königreich Bayern übertragen.
Regensburg wird Hauptstadt des neugebildeten bayerischen Regenkreises.
1818 Eingemeindung von Kumpfmühl.
1830 Grundsteinlegung zur Walhalla.
Einwohnerstand ca. 19.000
1838 Regensburg wird Hauptstadt des Kreises Oberpfalz und Regensburg, der im wesentlichen den Abgrenzungen des heutigen Regierungsbezirks Oberpfalz entspricht.
1845 Fertigstellung des Ludwig-Donau-Main-Kanales.
Großes Hochwasser mit Eisstoß - Pegelstand an der Eisernen Brücke: 708 cm.
1857 Einführung der Gasbeleuchtung.
1859 Eröffnung der Bahnlinien nach München und Nürnberg.
1863 Erstmalige Errichtung der Eisernen Brücke (früher: Untere Hölzerne Brücke).
1882 Großes Hochwasser mit einem Pegelstand an der Eisernen Brücke von 670 cm.
1893 Großes Hochwasser mit Eisstoß Pegelstand an der Eisernen Brücke: 700 cm.
1899 Gründung der ersten bayerischen Zuckerfabrik. In den Betriebsjahren vor der Schließung im Dezember 2007 wurden im Südzucker-Werk-Regensburg in der "Kampagne" (Ende September bis Mitte Dezember) von rund 200 Mitarbeitern täglich im 24-Stunden-Betrieb ca. 12.000 t Rüben zu 1.800 t Zucker verarbeitet.
1901 Gründung der Maschinenfabrik Reinhausen; damals Produktion von Spaltgattersägen für die Holzverarbeitung; heute Produktion von Stufenschaltern für Regeltransformatoren (derzeit rund 1.000 Mitarbeiter in Regensburg).
1903 Inbetriebnahme der elektrischen Straßenbahn.
1904 Eingemeindung von Karthaus-Prüll; die Stadt verfügt damit über ca. 48.000 Einwohner.
1910 Eröffnung des Luitpoldhafens (heute Westhafen).
1924 Eingemeindung von Stadtamhof, Steinweg, Reinhausen, Sallern, Weichs, Schwabelweis, Nieder-, und Oberwinzer; Einwohnerstand ca. 77.000.
1933 - 1943 Bau der Konradsiedlung (ursprünglich Schottenheim, nach dem Bürgermeister der NS-Zeit).
1935 - 1938 Errichtung des Verwaltungszentrums am Minoritenweg mit Neuem Rathaus und Museum.
1936 - 1941 Bau der Ganghofersiedlung (ursprüngl. Göringheim-Werksiedlung-Messerschmitt).
1937/1938 Bau der Messerschmitt-Flugzeugwerke im Äußeren Westen.
1938 Eingemeindung Großprüfening, Dechbetten und Ziegetsdorf; Einwohnerstand der Stadt ca. 95.600 Einwohner.
Einweihung der Nibelungenbrücke.
Im Rahmen des Judenpogroms in der sogennannten "Reichskristallnacht" vom 9. auf den 10. November wird die Synagoge niedergebrannt.
1943 Der Luftangriff der Amerikaner auf die Messerschmitt-Flugzeugwerke führt zu über 400 Toten in der Stadt.
1945 Sprengung der Donaubrücken und anschließende kampflose Übergabe der Stadt. Besetzung der Stadt durch amerikanische Truppen.
1946 Regensburg wird Großstadt.
Nach der ersten Volkszählung nach dem Zweiten Weltkrieg beträgt die Einwohnerzahl Regensburgs 108.604, darunter rund 21.000 seit dem 1. September 1939 zugezogene Personen aus nichtbayrischen Gebieten.
Errichtung der Behelfsbrücke Eiserne Brücke (nach Sprengung im April 1945).
1947 Errichtung der Behelfsbrücke Pfaffensteiner Steg.
1948 Wiedereröffnung des Eisernen Steges (nach Sprengung im April 1945).
1949 Eröffnung des Städtischen Museums.
Die Fertigung von Installationsmaterial durch die Firma Siemens wird von Hof an der Saale nach Regensburg verlagert.
Wiederinbetriebnahme der Nibelungen-Nordbrücke (nach Sprengung im April 1945).
1950 Wiedereröffnung der Nibelungen-Südbrücke (nach Sprengung im April 1945).
1955 Beginn der Altstadtsanierung.
1960 Bau des Osthafens.
1964 Letzte Fahrt der Straßenbahn.
1964 - 1974 Ausweisung und Baubeginn im Baugebiet Königswiesen-Nord.
1965 Grundsteinlegung zur 4. Bayerischen Landesuniversität.
1966 Fertigstellung der Pfaffensteiner Brücke (Westumgehung).
1967 Eröffnung des Donaueinkaufszentrums (DEZ).
Wiederherstellung der Steinernen Brücke (nach Sprengung der Bögen 1 und 2 sowie 10 und 11 im April 1945).
Wintersemester
1967/68
Aufnahme des vollen Studienbetriebes an der Universität Regensburg.
1971 Gründung der Fachhochschule Regensburg aus dem Johannes-Kepler-Polytechnikum, der Höheren Wirtschaftsschule Ostbayern und den Ingenieurschulen Landshut, Selb und Zwiesel.
1972 Eröffnung des Westbades (derzeit rund 600.000 Badegäste jährlich).
Eröffnung der ersten Fußgängerzone.
1974 Fertigstellung der Oberpfalzbrücke.
1977 Eingemeindung von Burgweinting, Harting, Graß, Oberisling und Irl; Einwohnerstand damit bei ca. 133.000.
Fertigstellung des Pfaffensteiner Tunnels.
1978 Die Großschifffahrtsstraße Rhein-Main-Donau wird im Abschnitt Regensburg-Kelheim eröffnet.
1979 Fertigstellung des Klärwerkes Regensburg (1. Bauabschnitt für ca. 300.000 Einwohnereinheiten) nach sechsjähriger Bauzeit.
Endgültige Fertigstellung der Bundesautobahn A93 zwischen Regensburg und dem Autobahndreieck Holledau und damit direkte Autobahnanbindung an München.
ab 1980 Ausweisung und Baubeginn im Baugebiet Burgweinting.
1981 Eröffnung der Schwabelweiser Donaubrücke nach zweieinhalbjähriger Bauzeit.
Fertigstellung der Osttangente (bis Schwabelweis).
ab 1983 Die Städtebauliche Entwicklungsmaßnahme Regensburg-Burgweinting wird ins Leben gerufen; Gesamtfläche ca. 400 ha davon rund 190 hafür gewerblich-industrielle Nutzung und ca. 210 ha für Wohnbauflächen.
Ausweisung und Baubeginn im Baugebiet Königswiesen-Süd.
1984 Gründung des Regensburger Verkehrsverbundes (RVV).
1985 Beginn der Entwicklung und Fertigung von Produkten und Systemen der Karosserie- und Motorelektronik im Elektronikwerk der Firma Siemens Automobiltechnik (später Siemens VDO Automotive AG, seit 2007 Continental AG). Derzeit sind mehr als 5.000 Mitarbeiter mit der Produktion von Hightech-Komponenten für die Automobilindustrie beschäftigt.
Fertigstellung der Herbert-Quandt-Allee im Zusammenhang mit der BMW Erschließung.
Neugestaltung der Platzfolge: Kohlenmarkt, Rathausplatz, Haidplatz.
ab 1985 Ausweisung und Baubeginn im Baugebiet Rennplatz.
1986 Das auf 142 ha neu angesiedelte und nach sechsjähriger Bauzeit fertiggestellte 6. Werk des Automobilherstellers BMW beginnt die Produktion der 3er Reihe. Kontinuierlicher Ausbau der Produktion auf derzeit über 8.600 Mitarbeiter (260.000 Fahrzeuge der 1-er und 3-er Reihe sowie von Sondermodellen jährlich). Daneben bestehen rund 6.000 weiteren Arbeitsplätzen bei ca. 30 Zuliefererfirmen im Großraum Regensburg.
1987 Produktionsbeginn des 1-Mbit-Chips im Halbleiterwerk Regensburg der Firma Siemens (nunmehr Infineon Technologies AG); derzeit ca. 4.000 Mitarbeiter bei einem Umsatz von rund 1,2 Mrd. Euro.
1988 Fertigstellung der Walhalla-Allee und Anbindung an die Osttangente.
Inbetriebnahme der Max-Planck-Straße.
Großes Hochwasser mit einem Pegelstand von 659 cm; gemessen am 28. März am Pegel Eiserne Brücke.
1989 Ausweisung und Baubeginn Burgweinting-Südwest (Wohnen I).
Eröffnung der jetzigen Eisernen Brücke nach zweijähriger Bauzeit.
1990 Das neuangesiedelte Toshiba Werk (10,6 ha) beginnt mit der Fertigung von Laptops.
1991 Fertigstellung der neuen Kumpfmühler Brücke nach einjähriger Bauzeit.
1992 Eröffnung des neugeschaffenen Münchner Großflughafens Franz-Josef-Strauß bei Erding; (Entfernung Regensburg - Flughafen ca. 85 km).
Eröffnung des Universitätsklinikums für den ambulanten und stationären Betrieb.
Fertigstellung der Erweiterung des Klärwerkes Regensburg (2. und 3. Bauabschnitt zur Erweiterung auf 400.000 Einwohnereinheiten und zur qualitativen Verbesserung).
1994 Verkehrsfreigabe des jetzigen Pfaffensteiner Steges nach einjähriger Bauzeit.
ab 1995 Ausweisung und Baubeginn Burgweinting-Mitte (Wohnen II)
1997 Sperrung der Steinernen Brücke für den privaten Autoverkehr nach einem erfolgreichen Bürgerbegehren.
1999 Nach zweijähriger Bauzeit Inbetriebnahme der Regensburger Donau-Arena (Eishalle multifunktionaler Nutzung mit bis zu 7.650 Plätzen).
2000 Betriebsaufnahme des 1999 gegründeten Güterverkehrszentrums (GVZ) in enger Kooperation zwischen der Stadt Regensburg und verschiedenen Logistikfirmen zur Stärkung des "Logistik-Standort-Regensburg".
2001 Verkehrsfreigabe der Einhausung der Westumgehung (Bundesautobahn A93) zwischen Hochweg und Prüfeninger Straße.
Grundsteinlegung für den Neubau der Nibelungenbrücke.
Grundsteinlegung für das modernste Leuchtdioden-Werk der Firma Osram Opto Semiconductors GmbH.
Neugründung der Hochschule für katholische Kirchenmusik und Musikpädagogik Regensburg. Die 1874 gegründete, weltweit erste katholische Kirchenmusikschule, die im Jahre 1973 in die Fachakademie für katholische Kirchenmusik und Musikerziehung Regensburg umgewandelt wurde, wird in die Hochschule überführt. Regensburg besitzt damit drei Hochschulen.
2002 Ausweisung und Baubeginn Burgweinting-Nordwest I (Wohnen III)
Eröffnung des Einkaufszentrums Regensburg Arcaden.
Neugestaltung der nördlichen Maximiliansstraße zwischen Ernst-Reuter-Platz und Drei-Kronen-Gasse.
Neugestaltung Kassiansplatz.
Fertigstellung der P&R- und Grünanlage über der Einhausung der Bundesautobahn A93
Beginn der Baumaßnahmen Hochwasserschutz im Bereich Franziskanerplatz.
Fertigstellung des 4. Bauabschnitts Klärwerk Regensburg zur weiteren qualitativen Verbesserung nach 5-jähriger Bauzeit.
Offizielle Eröffnung des IT-Speichers, dem Gründerzentrum für Informations- und Kommunikationstechnologien der Stadt Regensburg.
Gründung der Arbeitsgemeinschaft IKT-Akademie von Stadt Regensburg, Arbeitsamt und privaten Bildungsträgern.
Großes Hochwasser mit einem Pegelstand von 660 cm; gemessen am 14. August am Pegel Eiserne Brücke.
2003 Fertigstellung des Neubaus der Galgenbergbrücke nach einjähriger Bauzeit.
Abbruch und Sprengung der alten Nibelungenbrücke.
Eröffnung des Fußgängersteges zwischen dem Hauptbahnhofsgebäude und dem Einkaufszentrum Regensburg-Arcaden.
Ausweisung und Baubeginn der Wohngebiete Hochweg-Nord und Hochweg-Süd.
Abschluss der Neugestaltung der Stadtamhofer Hauptstraße.
Fertigstellung des vorgezogenen städtischen Hochwasserschutzes für den Bereich Stadtamhof.
Neugestaltung der Goliathstraße.
2004 Fertigstellung der neuen Nibelungenbrücke nach zweijähriger Bauzeit.
Die Realisierung des Stadtquartiers Galgenberg beginnt mit dem Abriss der ehemaligen fürstlichen Brauerei "Thurn und Taxis" an der Galgenbergstraße.
Regensburg begrüßt im Oktober den 150.000 Einwohner der Stadt.
2005 Der von 1969 bis 1977 an der Regensburger Universität das Fach Dogmatik und Dogmengeschichte lehrende Professor und in den Jahren 1976 und 1977 Vizepräsident der Regensburger Universität Joseph Alois Ratzinger wird als Kardinal am 19. April 2005 zum Papst der Römisch-Katholischen Kirche gewählt und trägt den Namen: Papst Benedikt XVI. Erstmals seit 1524 wurde somit wieder ein Deutscher zum Papst gewählt.
Fertigstellung des am Neupfarrplatz aus weißem Beton geschaffenen Kunstwerks des israelischen Künstlers Dani Karavan, das reliefartig den Grundriss der im Jahre 1519 an dieser Stelle zerstörten mittelalterlichen jüdischen Synagoge abbildet und eine Stätte der Begegnung verkörpert.
Das Blindeninstitut in Regensburg, eine Bildungseinrichtung mit Internat und Heilpädagogischer Tagesstätte für 100 mehrfachbehinderte blinde und sehbehinderte Kinder und Jugendliche aus den Regierungsbezirken Oberpfalz und Niederbayern, nimmt nach dreijähriger Bauzeit den Schulbetrieb im Neubau "An der Brunnstube" auf.
2006 Papst Benedikt XVI. wird Ehrenbürger der Stadt Regenburg und besucht diese vom 11. bis 14. September während seiner Pastoralreise durch Bayern. Höhepunkte des Papstbesuches in Regensburg sind am 12. September der Festgottesdienst auf dem "Islinger Feld" mit rund 230.000 Menschen und der Eintrag ins Gästebuch der Stadt.
Am 13. Juli spricht sich das Welterbekomitee der UNESCO auf der 30. Sitzung in Vilnius, Litauen, einstimmig für die Eintragung des Ensembles "Altstadt Regensburg mit Stadtamhof" in die Liste der Welterbestätten aus. Weitere deutsche Altstädte auf der Welterbeliste sind Lübeck, Bamberg, Goslar, Stralsund und Wismar.
Weiterführung der Franz-Josef-Strauß-Allee zwischen dem Unterislinger Weg und der Obertraublinger Straße als Autobahnparallele zum Zwecke der Entlastung der Bajuwarenstraße.
Einleitung der Planfeststellungsverfahren für die Weiterführung der Osttangente sowie zum Ausbau der Nordgaustraße mit Sallerner Regenbrücke.
2007 Regensburg feiert mit einem bunten Festprogramm, zu dem Tausende Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste aus aller Welt kamen, die Verleihung der UNESCO-Welterbe-Urkunde am 24. November. Die Urkunde wurde von Frau Dr. Mechthild Rössler vor über 300 Gästen, die zum Festakt im Historischen Reichssaal geladen waren, überreicht.
Anlässlich der Feierlichkeiten und Informationen zum 50. Jahrestag des vereinten Europas findet eine Kabinettssitzung der Bayerischen Staatsregierung im Historischen Reichssaal statt.
Siemens verkauft seine Autozulieferersparte VDO mit Hauptsitz in Regensburg im Juli an die hannoversche Continental AG.
Nach mehr als 100 Jahren schließt Bayerns älteste Zuckerfabrik im Dezember ihre Pforten.
Gründung des "Regiopolraum Ostbayern-Böhmen-Oberösterreich" in Regensburg.
Grundsteinlegung für das neue Von-Müller-Gymnasium am 25. Mai.
Die Kinderstadt "Mini-Regensburg" öffnet in den Sommerferien ihre Pforten und vermittelt Kindern von acht bis vierzehn Jahren spielerisch die Handlungsfelder in einer Großstadt.
Das Osteuropa-Institut Regensburg (OEI) zieht in die Räumlichkeiten des ehemaligen Finanzamts in der Landshuter Straße 4 ein.
2008 Das Stadtquartier Galgenberg wird fertig gestellt und bezogen. Das Quartier stellt - in der Umnutzung eines ehemaligen Brauereiareals - einen städtebaulich markanten Abschnitt auf der Entwicklungsachse Altstadt - Hauptbahnhof - Universität dar.
Die Realisierung des Baugebiets Holzgartenstraße beginnt mit den Erschließungs-maßnahmen.
Die Protzenweiherbrücke wird am 13. März nach einer Schiffskollision durch Brand zerstört. Bis zum Neubau der Brücke wird für Fußgänger und Radfahrer ein Behelfssteg errichtet.
Die Steinerne Brücke wird ab 1. August für jeglichen Kraftfahrzeugverkehr und damit insbesondere für die Linienbusse gesperrt.
Ansiedlung von General Electric mit der Produktion von Triebwerkschaufeln für die Luftfahrt im Gewerbegebiet Burgweinting-Ost.
Verlagerung der Druckerei der Mittelbayerischen Zeitung vom Zentrum in das Gewerbegebiet-Ost.
Die 4. Architekturwoche des BDA Bayern (Bund Deutscher Architekten) findet unter dem Motto "Zeitmaschine Regensburg" statt. Die Veranstaltungsorte konzentrieren sich an der Nahtstelle von Kernaltstadt zur östlichen Altstadt - dort, wo Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft besonders deutlich aufeinandertreffen.